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Wie wählt man den passenden Fahrradhelm für Trails aus?

In diesem Artikel möchten wir Ihnen mehr über die eingesetzten Technologien von Helmen sowie über die richtige Auswahl eines Helms für anspruchsvolle Fahrten und schwierige Gelände erzählen.

Im Einführungsartikel über Helme haben wir die Grundlagen für die richtige Auswahl beschrieben, um einen "Fehltritt" zu vermeiden. Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen mehr über die angewandten Technologien der Helme und die richtige Auswahl eines Helms für anspruchsvolle Fahrten und schwierige Terrains erzählen.

Wie wählt man einen Helm für Trails aus?

Welche Schutztechnologien für Helme gibt es?

Der grundlegende Bestandteil eines Helms ist die EPS-Schale, die durch Einspritzen von Polystyrolschaum in eine Kunststoffform hergestellt wird. Die grundsätzliche EPS-Schale kann aus Schaum mit unterschiedlicher Dichte bestehen, abhängig davon, wo ein höheres Risiko eines Aufpralls besteht. Zu dieser Grundplatte des Helms fügen Hersteller zusätzliche Technologien hinzu, um den Schutz des Kopfes zu erhöhen. Die am weitesten verbreitete Technologie ist MIPS (MIPS ist eine Firma, die ihre Technologie den meisten Helmherstellern liefert), jedoch arbeitet auch SmartShock von der Marke Helme 100% nach dem gleichen Prinzip.

Wie wählt man einen Helm für Trails aus?

Technologien wie MIPS, SmartShock usw. verfolgen einen gemeinsamen Grundsatz: den Kopf vor Rotationskräften zu schützen, die Ihr Gehirn gefährden können. Sie können sich MIPS (derzeit gibt es 5 Typen von MIPS) als eine Art Federung im Inneren des Helms vorstellen. Dabei wird die Einlage mithilfe von gelben Elastomeren (Gummibändern) an der Schale befestigt, die eine leichte Bewegung ermöglichen. Bei einem Aufprall auf den Boden stoppt die äußere Schale des Helms sofort, während die MIPS-Einlage zusammen mit dem Kopf in Bewegung bleiben kann, die allmählich durch das Dehnen der kleinen gelben Elastomere gebremst wird.

Wie wählt man einen Helm für Trails aus?

Während MIPS die Rotationskräfte eliminieren kann, gibt es eine weitere Technologie, die nicht nur den Fahrradhelm bereichern kann, nämlich sogenanntes Koroyd (zu finden in Helmen von Endura und Smith). Diese Technologie kann mehr Energie bei einem Aufprall besser absorbieren. Koroyd besteht aus zylinderartigen Röhren, die einer Bienenwabe ähneln; dieser gesamte Bereich bildet eine Deformationszone, die bei einem Aufprall gleichmäßig zusammenbricht. Es ist sehr effektiv und ergänzt MIPS perfekt.

Wie wählt man einen Helm für Trails aus?

An einem Helm sind noch zwei weitere Elemente wichtig. Das erste Element ist das Anpassungsrad am hinteren Teil des Helms, dessen Aufgabe es ist, den Helm fest am Kopf zu befestigen, damit der Helm nicht verrutscht. Jede Helmmarke entwickelt ihr eigenes Anpassungsrad. Neuerdings findet man auf Helmen auch das BOA-System. Das zweite Sicherungselement des Helms sind die Sicherheitsbänder, die unter dem Kinn befestigt werden. Unterschiede bestehen hauptsächlich in der Art des Verschlusses. Zur Auswahl stehen klassische Klickverschlüsse oder innovative magnetische Verschlüsse von Fidlock, die das Schließen und Öffnen des Helms auch mit einer Hand erleichtern. Aus Sicht der Sicherheit sind sie absolut gleichwertig. Bei Downhill-Helmen kann der Verschluss anders sein, ähnlich wie doppelte D-Ringe. Diese Ringe sind am sichersten, weil sie sich bei einem Sturz zusammenziehen und der Helm nicht vom Kopf rutschen lässt.

Wie wählt man einen Helm für Trails aus?

Wie wählt man einen Helm für Trails aus?

Wie wählt man Helme für anspruchsvollere Fahrten und Terrains aus?

Nach der Vorstellung der Technologien, die den Helm bilden, präsentieren wir die Helmtypen, die für anspruchsvolleres Fahren bestimmt sind. Auf dem Markt gibt es insgesamt drei Helmtypen, aus denen Trail-Begeisterte wählen können. Jeder Fahrer sucht sicherlich nach einem Helm, den er am häufigsten verwenden wird, und das ist der sogenannte kleine Helm. Dieser Helm ist leicht und hat seinen hinteren Teil verlängert, um den Nacken des Fahrers zu schützen. Ein kleiner Helm wie der POC Kortal ist hervorragend belüftet und eignet sich insbesondere für tägliche Ausflüge im Wald und auf beliebten Trails. Enduro-Kleinhelme sind oft auch mit Befestigungen auf der Rückseite ausgestattet, die das Gummiband großer Brillen an Ort und Stelle halten. Zum Helm gehören auch ein einstellbares Visier, unter dem die Brille verstaut werden kann.

Wenn Sie es mehr zu schwereren Trails mit vielen Steinen und Wurzeln zieht, die eher Downhill-Trails ähneln, empfehlen wir Ihnen, nach einem Integralhelm, dem sogenannten Integralhelm oder Großhelm, Ausschau zu halten. Ein Integralhelm schützt den gesamten Kopf vollständig, ist massiver und zusätzlich mit einem Kinnschutz ausgestattet. Häufig werden diese Helme mit großen Brillen (z. B. 100% Armega) kombiniert, die neben einer besseren Sicht auch die Augen vor Steinen, Staub und Zweigen schützen. Der Nachteil von Integralhelmen ist die schlechtere Belüftung des Kopfes, weshalb das Fahren den ganzen Tag (z. B. 60 km) in diesen Helmen nicht ganz angenehm ist. Früher wurde bei Enduro-Rennen auf Integralhelmen gefahren, da die Teilnehmer nicht zwei Helme mitnehmen wollten. Die Zeit ist fortgeschritten, und so wurden die Integralhelme, die für das Enduro-Fahren und -Rennen bestimmt sind, angepasst. Jetzt sind diese Helme leichter und besser belüftet. Gute Beispiele sind Helme wie Fox Proframe, Endura MT500 FullFace, Smith Mainline oder 100% Trajecta. In diesen Integral-Enduro-Helmen kann man problemlos den ganzen Tag verbringen und sogar ein anspruchsvolles Rennen fahren, während ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit gewährleistet ist, wo der Fahrer oft an der Grenze seiner Möglichkeiten fährt.

Die dritte Kategorie der Helme für Trails und Enduro sind Hybride. Es handelt sich um einen klassischen kleinen Helm mit zusätzlichem Kinnschutz. Dieser Helm ist hauptsächlich für leichtere Trails und den täglichen Gebrauch gedacht, aber wenn der Fahrer sich auf einen anspruchsvolleren Abschnitt oder eine Rennerzeta vorbereitet, kann der Kinnschutz sehr einfach an den Helm angebracht werden. Ein gutes Beispiel ist der Helm Bell Super Air R. Im Vergleich zu einem Enduro-Integralhelm hat der oben genannte Hybridhelm einen weicheren Kinnschutz. Dieser Helm eignet sich besonders für Fahrer, die nicht in zwei Helme investieren möchten und hauptsächlich auf leichteren Trails fahren, wo nicht so viele schwere Stürze drohen.

Damit ein Helm beim Sturz den maximalen Schutz bieten kann, sollte er mindestens alle 5 Jahre gegen einen neuen ausgetauscht werden. Das Material der Helme altert, und daher kann nach mehreren Jahren der Nutzung seine Funktion nicht mehr vollständig gewährleistet sein. Falls der Helm bereits einen größeren Sturz erlebt hat, ein Teil des Helms beschädigt oder eingedrückt wurde etc., empfehlen wir ebenfalls, den Helm gegen einen neuen auszutauschen.

Es ist sinnvoll, mehr Geld in einen qualitativen Helm zu investieren, denn diese Investition kann Ihnen das Leben retten. Aus eigener Erfahrung kann ich das bestätigen, da mir ein Carbon-Integralhelm bei einem Sturz auf einem felsigen, schweren Trail das Leben gerettet hat. Der Helm hat die gesamte Aufprallenergie absorbiert und ist an der Aufprallstelle gebrochen, womit er seine Funktion erfüllt hat. Dank der verwendeten Technologien bin ich ohne Folgen oder Gehirnerschütterung davongekommen.

Wie wählt man einen Helm für Trails aus?

Wie wählt man einen Helm für Trails aus?

Abschließend möchte ich sagen, fahren Sie mit einem qualitativen Helm und überlegen Sie, ob dieser für das Terrain geeignet ist, auf das Sie sich begeben möchten. Sollten Sie nach dem Lesen des Artikels immer noch unsicher über die Auswahl eines geeigneten Helms für Trails sein, beraten wir Sie gerne telefonisch unter der Nummer +43 144 20070, per E-Mail unter info@koloshop24.at.

Ondra Kinkor, Koloshop

 

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