Noch gar nicht so lange ist es her, dass sogar mir persönlich gesagt wurde, in die Berge gehörten hohe knöchelhohe Stiefel. Dass so ein Schuh etwas wiegt? Das gehört eben einfach dazu. Nur haben sich Trends und Technologien verändert, die Berge zum Glück nicht – und deshalb schauen wir uns an, was es wirklich sinnvoll ist, an den Füßen zu tragen. Die richtige Wahl ist einer der grundlegenden Faktoren, die Sicherheit, Komfort, aber auch den Energieaufwand bei der Bewegung beeinflussen.
Noch vor nicht allzu langer Zeit trugen alle, die in die Berge gingen, hohe, schwere Wanderschuhe, die sie bis über die Knöchel schnürten. Mehr als auf das Gewicht achtete man auf eine feste Schnürung und eine ordentliche Steifigkeit, damit der Knöchel nicht umknicken konnte. Robuste Bergstiefel haben jedoch eine geringere Stabilität der Sohle, eine eingeschränkte Aufpralldämpfung und eine schlechtere Fersenfixierung.
Moderne Materialien, Konstruktionen und Sohlen ermöglichen es, Schuhe herzustellen, die deutlich leichter, flexibler, bequemer und dennoch sehr sicher sind. Zwischensohlen werden heute mehrschichtig konzipiert. Der Leisten des Schuhs wird präziser geformt, und es wird an ein funktionales System zur Fixierung des Fußes gedacht.
Wussten Sie, dass für mehr als 80 % der tschechischen, aber auch der alpinen Routen schwere Wanderstiefel eher eine unnötige Belastung für die Füße sind? Unsere und die europäische Wanderwelt meistern Sie problemlos in deutlich leichteren Trekkingschuhen – mit einem sicheren Gefühl, ohne unnötige Ermüdung, schwitzende Füße und Blasen.
Auf den ersten Blick werden Sie oft denken, dass neue, technologisch ausgefeilte leichte Schuhe im Grunde eine modische Angelegenheit sind. Viele Marken legen auch großen Wert auf das Design, und oft werden die Technologien nicht auf Kosten der Optik entwickelt. Dennoch werden Sie den Unterschied am Fuß und im Fuß schon nach den ersten Kilometern spüren.
Technische Marken legen großen Wert auf die Außensohle und die Zwischensohle, damit sie sich Ihnen nicht schon nach der ersten Saison in den Bergen durchtritt.
Technische Marken wie z. B. Salewa und Dynafit verwenden sehr häufig statt gewöhnlichem Gummi ein Material namens Vibram, eine spezialisierte Gummimischung.
Sie zeichnet sich durch einen hohen Reibungskoeffizienten auf nassem wie trockenem Untergrund aus und bietet besseren Halt auf nassen, rutschigen Steinen. Sie passt sich kontrolliert dem Gelände an und rutscht daher nicht so leicht auf Geröll und kleinen Steinchen. Und vor allem ist sie langlebiger, da sie langfristig sehr abriebfest ist.
Nicht weniger wichtig ist auch die Zwischensohle.
Günstige, auf Outdoor getrimmte Schuhe haben sie oft in minderwertiger Ausführung, und nach der ersten Saison tritt sie sich bei Ihnen durch, verliert ihre Elastizität, und Stöße werden direkt auf die Knie und andere Gelenke übertragen.
Hochwertige Trekkingstiefel hingegen behalten ihre Dämpfung, Stabilität und ihre Eigenschaften. Zu den hochwertigen Zwischensohlen zählen hochwertige EVA- oder PU-Schäume, die ihre Formbeständigkeit, Torsionssteifigkeit und Dämpfungsfähigkeit dauerhaft beibehalten.
Deshalb ist es in diesem Fall nicht sinnvoll, nur auf den Preis zu schauen, sondern vor allem auf die Qualität, die Sie für Ihr Geld bekommen. Ein hochwertiger Schuh begleitet Sie wirklich über Kilometer, ohne zu ermüden und seine Eigenschaften zu verändern.
Blasen an den Füßen sind sehr unangenehm und können uns sogar „aus dem Spiel“ nehmen. Deshalb lohnt es sich, die richtigen Schuhe zu wählen, um ihnen vorzubeugen. Eine Blase entsteht nämlich nicht zufällig – meistens liegt die Ursache in einer schlechten Fixierung des Fußes, einer lockeren Ferse oder einer zu schmalen Zehenbox, die den Zehen nicht genügend Platz lässt.
Wenn sich bei Ihnen Blasen im hinteren Bereich des Fußes und an den Fersen bilden, kann das Problem in der Fixierung der Ferse liegen. Wichtig ist, dass die Ferse im Schuh nicht „schwimmt“, dass sich der Fuß nicht seitlich bewegt und dadurch keine unnötige Reibung entsteht, die die Bildung von Blasen und Schwellungen begünstigt. Dieses Problem löst zum Beispiel das 3F-System von Salewa, das die Ferse hervorragend stabilisiert. Das System verbindet die Schnürung mit der anatomischen Unterstützung des Fußes. Dadurch stabilisiert es die Ferse, reduziert die laterale Bewegung (Seitwärtsbewegung) und erhöht die Trittsicherheit im Gelände.
Wenn Sie dagegen Probleme im vorderen Bereich des Fußes und an den Zehen haben, greifen Sie am besten zur Marke Dynafit. Sie zeichnet sich nicht nur durch einen guten Fersenhalt aus, sondern berücksichtigt auch, dass sich der Fuß bei Abstiegen im Schuh ganz natürlich nach vorne bewegt. Daher bietet sie eine ausreichend breite Zehenbox. Dank des Platzes reiben die Zehen nirgends und stoßen nicht an die Schuhkanten. So bietet sie Komfort auch bei langen Abstiegen.
Theorie ist eine schöne Sache, aber schauen wir uns das mal etwas praktisch an und üben ein bisschen Mathematik. Eine einfache Aufgabe: Wenn ich am Tag 20.000 Schritte mache und der Schuh 200 g schwerer ist, wie viele Tonnen hebe ich zusätzlich?
200 g pro Schuh, aber ich trage zwei – also 400 g zusätzlich pro Schritt. Das sind 0,4 kg mal 20.000 Schritte. Das Ergebnis sind 8.000 kg, also genau 8 Tonnen.
Können Sie sich überhaupt 8 Tonnen vorstellen? Und wie groß muss die Entlastung für Knie, Hüften und überhaupt den ganzen Körper sein, wenn man an nur einem Tag ein solches Gewicht einspart? Ich denke, damit ist völlig klar, dass es durchaus sinnvoll ist, sich über das Gewicht der Schuhe Gedanken zu machen.
Bei uns im Koloshop sehen wir das ganz einfach und praktisch. Eine einzige Frage kann die Entscheidung bringen. Möchten Sie schnell und leicht unterwegs sein? Sind Ihre Touren zügig, dominieren lange Strecken, ein leichter Rucksack, und Sie möchten Energie sparen? Dann wählen Sie Dynafit – sie belasten die Beine minimal und Sie sind maximal effizient. Sie sind leicht, sitzen präzise und sorgen für hohe Effizienz bei jedem Schritt. Möchten Sie Stabilität und Sicherheit? Sind Sie in technischem Gelände unterwegs, auf steinigen Wegen und in losem Geröll? Dann sind es Schuhe von Salewa mit präziser Fixierung und Kontrolle bei jedem Schritt. Sie haben eine robustere Konstruktion, höhere Torsionsstabilität und geben Sicherheit im Gelände.
Moderne technische Schuhe ermöglichen eine gezielte Auswahl für konkretes Gelände und den jeweiligen Bewegungsstil – statt einer Universallösung für alle Situationen. Die richtige Wahl eines leichteren Schuhs erhöht die Effizienz, reduziert Ermüdung und steigert bei gleichbleibend wichtiger Sicherheit den Komfort.
Sind Sie ein leidenschaftlicher Wanderer und kombinieren lange, schnelle Strecken mit kürzeren, technisch anspruchsvollen? Dann empfehle ich aus eigener Erfahrung, Schuhe beider Marken zu kaufen. Ja, die Investition zu Beginn kann höher wirken, aber die Schuhe sind nicht nur für eine Saison da – Sie haben Sicherheit und Halt in den Beinen für jedes Ziel, und es geht dann nicht um Kompromisse – irgendwie rüberrennen, rüberspringen, irgendwie ankommen und dann ruhen sich die Füße aus. Gesunde, leichte Beine schaffen mit uns deutlich mehr Kilometer. Und eine persönliche Empfehlung – unterschätzen Sie die Auswahl der Socken nicht.
Bremsen sind Verbrauchsmaterial, aber eines der wichtigsten Elemente eines Fahrrads. Wenn Sie auf dem Trail oder in der Stadt in eine Krisensituation geraten, kann ein hochwertiges Bremssystem den…
Schlauchlose Systeme gewinnen im Radsport über alle Disziplinen hinweg zunehmend an Beliebtheit. Deshalb begegnen uns im Koloshop häufig Fragen dazu, welche Marke Dichtmittel für schlauchlose Systeme…
Wenn Sie zu denjenigen gehören, die zu Hause auf einem Smart-Trainer fahren, um ihre Fitness vor der kommenden Saison zu verbessern, dann haben wir Informationen für Sie, wie Sie Ihr Training…
Bewährte Qualität
Nur geprüfte Produkte
Wir helfen Ihnen bei der Auswahl
Mo - Fr: 10 Uhr bis 15 Uhr
Wir werden innerhalb von 24 Stunden antworten.