Es ist genau ein Monat her, seit dem die neu belebte und wieder auf den Thron der Leistungs-CX- und Gravel-Welt aufgestiegene Cannondale SuperX der Welt vorgestellt wurde. Parallel dazu arbeiteten die Entwickler bei Cannondale auch an einer bedeutenden Verjüngung seines eher abenteuerlustigen, vielseitigeren und komfortableren Geschwisters – Cannondale Topstone Carbon.
Auf den ersten Blick mag Ihnen das neue Topstone Carbon nicht den Atem rauben und Sie werden nicht durch eine grundlegend überarbeitete Konstruktion oder veränderte Silhouette schockiert sein, aber es gibt definitiv mehr als genug Neuerungen. Viel mehr als nur interessante neue Lackierungen und frische Farbkombinationen. Lassen Sie uns gemeinsam erkunden, welche Verlockungen das neue Cannondale Topstone Carbon zu bieten hat.
Das neueste Cannondale Topstone Carbon betritt den Markt in seiner bereits dritten Generation, die erneut die material- und technologischen Möglichkeiten dieses Bereichs einen Schritt weiter vorantreibt. Das neue Topstone bietet ein noch komfortableres Fahrgefühl, elegantere Linien und auch mehr Integration.
Die gesamte Topstone Carbon-Familie entwickelt weiterhin das revolutionäre Konzept, das von der grundlegenden Frage ausgeht: „Wäre es nicht großartig, wenn auch Gravelbikes eine entsprechende vollwertige Federung hätten?“ Dabei antwortete man bei Cannondale, bereits beim Entwurf der ersten Generation von Topstone Carbon, einstimmig: „Hell Yeah.“
Da auch die neue, dritte Generation des Cannondale Topstone Carbon mit der Kingpin-Federung ausgestattet ist und da sie die Dienste der modernisierten Gabel Lefty Oliver (40 mm) nutzen kann (aber nicht muss), ist praktisch garantiert, dass jede Fahrt mit diesem Fahrrad angenehmer und komfortabler ist als je zuvor.
„Dank der Kingpin-Federung und der innovativen Lefty-Oliver-Gabel verschwinden Unebenheiten mühelos im Rahmen, die Reifen erhalten einen besseren Grip und Kurvendurchfahrten werden sicherer.“
„Volle Federung sagt ihr, aber wo ist der Stoßdämpfer, wo sind die Gelenke?“ Stimmt, es gibt hier nur ein Gelenk, jedoch muss man sich bewusst sein, dass wir von einem Gravelbike etwas andere Eigenschaften verlangen als von einem Mountainbike, deshalb macht es keinen Sinn, die gleichen Konstruktionslösungen zu verwenden. Das ist übrigens der Grund, warum die Entwickler bei Cannondale bereits seit 10 Jahren gezielt an einem Konzept für eine spezifische Hinterradfederung arbeiten, die wir heute unter dem Namen Kingpin kennen.
Der Kingpin ist eine leichte und praktisch wartungsfreie Lösung, die eine begrenzte vertikale Bewegung des Hinterrads ohne Kompromisse bei der Steifigkeit und Leistung des Rahmens ermöglicht. Das Ergebnis ist eine sanftere Fahrt, bessere Traktion und die Fähigkeit, Unebenheiten im Gelände sowohl im Sitzen als auch im Stehen aufzunehmen.
„Die praktische Wirkung der Kingpin-Federung beim Fahren ist kaum spürbar, aber Sie werden ihren Nutzen definitiv zu schätzen wissen!“
Wenn der Konstruktionswechsel im Falle der Kingpin-Hinterradfederung eher dezent ist, finden wir bei der Lefty Oliver-Gabel definitiv mehr Änderungen. Die erste von ihnen ist eine teilweise Erhöhung des Federwegs von den vorherigen 30 mm auf die aktuellen 40 mm.
Zugegeben, 10 mm Unterschied ist nicht viel, aber tatsächlich handelt es sich um eine Kapazitätserhöhung von 33%, was einen komfortableren und sichereren Bewegungsablauf auf unebenen Wegen gewährleisten kann. Umso mehr, da viel an der Gesamtabstimmung des Federwegs durch die neue Luftkammer und die überarbeitete Dämpfung gearbeitet wurde. Die Lefty Oliver behält praktisch keinen Sag bei, während der Fahrt sollte aber die innovative Gabel definitiv aktiver und unterstützender sein.
*Der angegebene hintere Federweg ist sehr ungefähr und tatsächlich schwer messbar, zudem beeinflusst durch die Rahmengröße und das Gewicht des Fahrers. Der angegeben Federweg von 30 mm dient eher als grobe Vorstellung.
Der Rahmen des Cannondale Topstone Carbon kommt ebenfalls mit dem neuen StashPort Stauraum, der, wie wir es heute gewohnt sind, im mittleren Bereich des Unterrohrs liegt. Im Inneren können daher verschiedene praktische Zubehörteile transportiert werden, die sich leicht in der mitgelieferten StashBag Tasche organisieren lassen. Die Tür des StashPort Stauraums wird durch einen praktischen und gut bedienbaren Hebel gesichert.
Jedenfalls, da die Cannondale Topstone Reihe als eine Maschine gilt, die mit Ihnen auch auf abenteuerliche mehrtägige Expeditionen - Bikepacking - gehen kann, wurde auch an ausreichend weitere Montagepunkte an verschiedenen Stellen des Rahmens gedacht.
*Das insgesamt maximal zulässige Gewicht beträgt 150 kg (Fahrer + Fahrrad + Ausrüstung).
Auch bei der neuen Cannondale Topstone Carbon Serie wurde jede Rahmengröße detailliert abgestimmt, um das optimale Gleichgewicht zwischen Steifigkeit, Gesamteffizienz, sicherem Handling und natürlich Komfort zu gewährleisten. Wenn Sie die Fahrräder von Cannondale schon eine Weile im Visier haben, dann ist Ihnen der magische Ausdruck „Proportional Response“ wahrscheinlich bestens bekannt.
„Wenn Ihre Fahrten regelmäßig abseits des Asphalts stattfinden, wenn Sie Abenteuer, Geschwindigkeit und das Gefühl der Leichtigkeit bei der Bewegung mit offenen Armen begrüßen oder wenn Sie entspanntes Herumstreifen durch die Landschaft bevorzugen, wird der neue Cannondale Topstone Carbon der richtige Begleiter für Sie sein.“
Verwendet Cannondale Topstone Carbon klassische Branchenstandards?
Ja, auch bei der Topstone Carbon-Reihe haben wir eine Reihe klassischer Standards genutzt, um eine höhere Kompatibilität und eine einfachere Austauschbarkeit der wichtigsten Teile zu gewährleisten. Zum Beispiel ist das Tretlager vom Typ BSA 68 mm, das Schaltauge entspricht dem neuen UDH-Standard (2 Modelle mit SRAM GX Eagle T-Type Schaltwerk), alle Laufräder haben eine klassische symmetrische Einspeichung. Die Steckachsen haben ebenfalls traditionelle Maße von 142x12 mm (Rahmen) und 100x12 mm bei der starren Gabel. Bei der Lefty Oliver Gabel muss die Lefty 50 Nabe verwendet werden.
Verändert sich die Geometrie des Fahrrads je nach Rahmen mit Steckachse oder Lefty Oliver?
Bei der neuen Generation von Topstone Carbon haben wir uns darauf konzentriert, die Geometrie für beide Gabelarten zu vereinheitlichen, daher bleibt die Geometrie unverändert, wenn Sie die starre Carbongabel durch die Lefty Oliver ersetzen oder umgekehrt.
Wie groß sind die Bremsscheiben, die in den Cannondale Topstone Carbon Rahmen passen?
Vorne und hinten beträgt der minimale Scheibendurchmesser 160 mm und das Maximum 180 mm.
Kann der Cannondale Topstone Carbon mit 1x oder 2x Schaltung verwendet werden und wie groß sind die Kettenblätter, die in den Rahmen passen?
Beide Schaltkonzepte (1x und 2x) können verwendet werden, dank des abnehmbaren Umwerferhakens finden Sie beide Optionen im Angebot. Die maximale Kettenblattgröße hängt vom Antriebskonzept und der Schaltungsmarke ab. Beim 1x-System kann das größte Kettenblatt 44 Zähne haben (SRAM und Shimano), bei der 2x-Konfiguration ist es eine Kombination von 40/31 Zähnen bei Shimano und 43/30 Zähnen bei SRAM.
Was kann bei der Lefty Oliver Gabel abgestimmt werden?
Grundlage ist die traditionelle Einstellung des Luftdrucks entsprechend dem Gewicht des Fahrers und seinem Fahrstil. Weiterhin kann der Rebound abgestimmt werden, und ein Lockout kann verwendet werden. Das Volumen der Luftkammer kann auch mit Tokens (Ramp Rings) verändert werden, was die Federungskurve beeinflusst.
Wie viele Montagepunkte gibt es am Rahmen und welche Belastung halten die Befestigungen an der festen Gabel aus?
Es gibt eine Vielzahl von Montagepunkten am Cannondale Topstone Carbon. Schon der Grunddreieckrahmen kann zum Beispiel drei Flaschenhalter aufnehmen (einen am unteren Ende des Unterrohrs). Auch die Seitenbefestigungen an der festen Gabel können genutzt werden, die für das Gewicht einer vollen Wasserflasche oder ihres Äquivalents ausgelegt sind.
Können Schutzbleche oder ein Gepäckträger am Cannondale Topstone Carbon Rahmen befestigt werden?
Vor allem die vordere feste Gabel ist mit den erforderlichen Befestigungen für die Installation von Schutzblechen ausgestattet, bei der Hinterbau sind diese Möglichkeiten eingeschränkt. Ein klassischer Gepäckträger am Rahmen kann in diesem Fall nicht verwendet werden, es gibt jedoch Modelle auf dem Markt, die zum Beispiel an der Sattelstütze montiert werden können. Beachten Sie jedoch stets die Anweisungen des Herstellers.
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