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Blinduro 500+ Lipno 2025 – wenn Hobbyfahrer Vollgas geben

Während die tschechische Endurospitze ihre Koffer für das erste EDR des Jahres in Italien packte, nahmen wir anderen unsere Brille, den Integralhelm, vier Bananen und machten uns auf den Weg nach Süden – Richtung Lipno. Am Wochenende des 10.–11. Mai 2025 fand dort bereits die neunte Ausgabe des Rennens Blinduro 500+ statt, dem es in diesem Jahr wirklich an nichts fehlte – außer vielleicht den schnellsten Namen. Aber wer würde sich darüber beschweren? Die Atmosphäre war umso freundlicher, das Rennen entspannter und die Zeiten in der Ergebnisliste etwas ausgeglichener. Ein ideales Wochenende für jeden Hobbyrennfahrer, der sich daran erinnern möchte, dass ihm das Rennen eigentlich Spaß macht.

Veröffentlicht: 19. 5. 2025
1 Min. Lesezeit
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Diesmal handelte es sich zudem um ein verlängertes Wochenende – der Feiertag am Donnerstag lud dazu ein, bereits am Mittwoch frei zu nehmen, das Fahrrad auf den Träger zu werfen und an den Lipno-See zu flüchten, bevor die anderen überhaupt das Zelt fertig gepackt hatten. Und gut, wer das gemacht hat!

Die Sonne zeigte das ganze Wochenende über ihr Bestes, Temperaturen um die 14 °C waren ideal zum Fahren und im Wald duftete es nach Frühling und neu aufgegrabenen Pfaden. Und davon gab es viele! Die Rennfahrer kämpften dieses Jahr auf acht Wertungsprüfungen, die traditionell nicht im Voraus erkundet werden konnten – Blinduro wird nämlich „blind“ gefahren. Manchmal eher „auf die Lider und ein Gebet“, aber das gehört eben dazu.

Das Rennen verpassten fast 600 Fahrer aus Tschechien, Österreich, der Slowakei und Deutschland nicht. Ich persönlich hatte mein Debüt in Lipno – und ich muss zugeben, dass mich das Trail-Angebot in dieser Gegend positiv überrascht hat. Keine kurzen, schlammigen Trails wie im Winter in Slapy, sondern schön lange, schnelle Wertungsprüfungen mit gelegentlichen technischen Herausforderungen. Obwohl ich mir nach einer längeren Pause sagte, dass ich ruhig fahren würde, verschwinden alle Vorsätze in der ersten Kurve mit der Geschwindigkeit eines gedrückten Hebels.

Außerdem bin ich auf einem neuen Fahrrad gefahren, daher war die Freude am Fahren fast kindlich. Nun ja, bis Sonntagnachmittag, als ich in einer Kurve voller Laub wegrutschte, zu Boden flog und das Hinterrad verdächtig weich wurde. Zum Glück konnte ich die Prüfung mit dem Einsatz beenden und kam problemlos in die technische Zone, wo die Jungs nicht zögerten – sie nahmen den Einsatz heraus, pumpten den Schlauch auf, und alles war erledigt, bevor ich das zweite Schmalzbrot fertiggekaut hatte. Das ist einfach Blinduro – auch wenn dich das Fahrrad (oder deine eigene Fahrt) im Stich lässt, die Organisation enttäuscht dich nicht.

Die Transfers waren fair, kein Mord, und in der Umgebung rund um den Stausee läuft es sowieso irgendwie von selbst besser. Gut, der leicht klettersteige Sonntag mit dem Rad auf dem Rücken hat es gefordert, aber das ist am Lipno wohl schon klassische.

Die Finalstages hatte ich eher als Bonus gesehen – hinten einen Platten, leicht angeschlagener Ellbogen, aber der Kopf wollte weiter. Und es hat sich gelohnt! Die siebte Stage führte durch frisches Laub und Heidelbeersträucher, und die letzte Stage war das schöne i-Tüpfelchen des Rennwochenendes. Bei den Männern siegte Adam Maxa (Rock Machine) mit einer Zeit von 18:36.2, gefolgt von Přemek Tejchman (6T9 Frames) und Michal Pokštefl. Bei den Frauen siegte knapp Adéla Kokošová, als sie Adéla Foltýnová um zwei Sekunden schlug. Den dritten Platz bei den Frauen belegte Nela Viktorová.

Auch wenn ich dieses Jahr überhaupt keine Chance auf das Podium hatte, war das Erlebnis großartig. Meiner Meinung nach ist Lipno nicht nur die größte, sondern auch die beliebteste Station der gesamten Blinduro-Serie – dank der großen Kapazität, der schönen Umgebung und der Infrastruktur, die auch an Familien denkt, fühlt man sich dort einfach wohl. Ich kann es definitiv jedem empfehlen, der mal das Blindrennen ausprobieren möchte, aber auch erfahrene Rennfahrer werden sich nicht langweilen.

Foto: Jan Šindelář, Blinduro

Ich komme aus dem Erzgebirge, und das merkt man auch. Ich fahre gerne jeden Fahrradtyp, obwohl Enduro für mich immer noch das Beste ist. Neben dem Radfahren widme ich mich aktiv dem Klettern, Snowboarden oder Skilanglauf.

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