Fartlek ist eine Laufmethode aus Schweden und bedeutet übersetzt „Spiel mit der Geschwindigkeit“. Und genau darum geht’s: Du läufst durchgehend, veränderst aber während des Laufs ganz natürlich dein Tempo – eine Zeit lang läufst du zügig, dann wirst du wieder langsamer. Im Gegensatz zu klassischen Intervallen bist du weder an Dauer noch an Tempo oder an die Stoppuhr gebunden. Du steuerst das Tempo nach Gefühl, nach dem Gelände oder zum Beispiel nach Orientierungspunkten. Dadurch ist Fartlek viel freier und für viele Läufer auch unterhaltsamer.
Fartlek verbindet das Beste aus dem Ausdauerlauf und dem Intervalltraining. Durch den Wechsel der Intensitäten verbesserst du nicht nur deine Fitness, sondern auch deine Fähigkeit, auf Tempowechsel zu reagieren.
Es hilft dir vor allem dabei, dass du:
Ein großer Pluspunkt ist auch, dass Fartlek die Routine im Training aufbricht. Wenn dich das klassische „immer im selben Tempo vor sich hin traben“ langsam langweilt, ist das die ideale Möglichkeit, wieder etwas Spiel und Motivation ins Laufen zu bringen.
Fartlek hat keine festen Regeln – du läufst nach dir selbst, deinen Gefühlen und deiner aktuellen Energie. Es liegt nur an dir, wie sehr du dich reinhängst.
Grundvarianten:
Ein typisches Training kann so aussehen:
Zuerst zum Aufwärmen ca. 10–15 Minuten lockeres Traben, anschließend 20–30 Minuten Tempowechsel und danach 10–15 Minuten Auslaufen; die Länge von Einlaufen und Auslaufen kannst du natürlich ganz nach dir anpassen (du kannst auch etwas draufpacken oder reduzieren), aber für mich ist diese Variante ideal.
Fortgeschrittene Läufer können sich den Fartlek stärker „programmieren“ – zum Beispiel eine Pyramide laufen (1–2–3–4–3–2–1 Minuten zügig mit lockerem Trab dazwischen) oder verschiedene Abschnittslängen kombinieren.
Ehrlich gesagt: fast für jeden. Wenn du gerade erst anfängst, bleib anfangs lieber auf dem Boden – kurze Beschleunigungen (ruhig 15–30 Sekunden) reichen völlig. Du musst dich nicht gleich komplett auspowern; wichtig ist, nicht zu schnell zu starten und den Lauf insgesamt ruhig und gleichmäßig zu halten.
Fortgeschrittenere Läufer nehmen ihn oft als angenehme Abwechslung im Training. Er eignet sich, wenn du für einen Moment aus den klassischen Intervallen raus willst, als Übergang zwischen einer leichteren und einer intensiveren Phase oder wenn du nach einer Pause zurückkommst und nicht sofort auf Teufel komm raus Gas geben willst.
Fartlek hat viele Pluspunkte: Er ist flexibel, macht Spaß und ist wirklich ziemlich effektiv. Du kannst ihn fast überall laufen und jedes Mal anders – dadurch wird er dir so schnell eigentlich nicht langweilig.
Auf der anderen Seite hat er auch sein „Aber“: Weil du stark nach Gefühl läufst, ist es schwieriger, die Intensität im Blick zu behalten, und gerade am Anfang lässt man sich leicht mitreißen, zieht das Tempo zu früh an und quält sich dann unnötig schon im ersten Teil des Trainings.
Mir persönlich hat Fartlek mehrmals kurz vor Wettkämpfen den Hintern gerettet. Es passiert mir nämlich oft, dass ich, sobald ich wieder mit vollem Training loslege, krank werde und dann nur schwer zurück in Form komme. Genau in diesem Moment hilft mir Fartlek immer, schnell wieder ins Laufen zu kommen. Außerdem ist es eines dieser schnelleren Trainings, das nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, aber einen überraschend großen Effekt auf die Geschwindigkeit hat – deshalb kann ich es nur empfehlen!
Fartlek kannst du ganz entspannt 1–2× pro Woche einbauen. Er passt fast immer – egal, ob du Ausdauer aufbaust oder schon deine Form für den Wettkampf fein abstimmst.
Er funktioniert auch im Winter oder im Gelände hervorragend, wo du Hügel, wechselnden Untergrund und das Streckenprofil ganz natürlich nutzen kannst. Einfach das ideale Training, wenn du nicht an einen Trainingsplan gebunden sein willst.
Fartlek ist simpel, aber sehr effektiv. Du brauchst keine komplizierten Pläne – einfach loslaufen und mit dem Tempo spielen. Und genau diese Kombination aus Freiheit aund Effizienz macht ihn zu einem der beliebtesten Lauftrainings.
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